Angora-Kaninchen

Satinangora-Kaninchen sind körperlich ziemlich widerstandsfähig und haben ein äußerst liebes und freundliches Wesen. Sehr neugierig sind sie auch, besonders, wenn es ums Fressen geht – aber in dem Punkt sind wohl alle Kaninchen gleich. Ich beschäftige mich sehr viel mit ihnen, so dass sie alle sehr zahm und zutraulich sind.

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Für nähere Auskünfte stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung. Außerdem habe ich im Sommer und Herbst meistens Jungtiere abzugeben oder lasse meine Häsinnen „auf Bestellung“ decken.

Bitte bedenken Sie aber, dass diese Kaninchenrasse regelmäßige Pflege braucht. Die Tiere müssen alle paar Tage gekämmt werden, damit das Fell nicht verfilzt und auch die „Fellernte“ ist nicht in ein paar Minuten zu bewerkstelligen. Weiter unten habe ich ein Foto eingestellt, auf dem die entzündete Haut eines ungepflegten Kaninchens, das zu mir kam, zu sehen ist.

Meine ersten beiden Kaninchendamen: Lilli und Lucy


Lilly, als sie zu mir kam:

Lilly klein

 

Lilly als erwachsenes Kaninchen:

Lilly_gro



Lucy, als sie zu mir kam:

Lucy_klein

 

... und ebenfalls als erwachsenes Kaninchen:

Lucy_gro

 

 

Und mein Zuchtrammler Odin:

Odin

 

Weiter unten können Sie sich außerdem Fotos einiger Nachkommen ansehen.


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Spinnen lernen

Mit einem Spinnrad zu spinnen ist eine so entspannende Angelegenheit, dass sie einer Meditation nahe kommt. Spinnen zu lernen ist nicht schwer, da der Bewegungsablauf immer der gleiche ist. Die Kunst des Spinnens liegt darin, einen regelmäßigen Faden zu erzeugen und dies kann man nur durch Übung erreichen. Das Spinnen an sich ist jedoch innerhalb eines Nachmittags zu erlernen.

Für Anfänger eignet sich am besten Schafswolle. Ich selber verspinne neben Schafswolle die Wolle meiner Satinangora-Kaninchen, die ein unglaublich weiches Fell und wunderschöne Naturfarben haben. Einige Fotos meiner Kaninchen finden Sie übrigens auch auf dieser Homepage. Eine Einzelunterrichtsstunde im Spinnen gebe ich für 28,- €.

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Kaninchen-Aufzucht

Da es im Internet sehr viele unterschiedliche, zum Teil geradezu widersprüchliche Informationen zum Thema „Kaninchen-Aufzucht“ gibt, möchte ich hier meine persönlichen Erfahrungen als einen Bericht aus erster Hand weitergeben, in der Hoffnung damit weiterhelfen zu können.

Bei großen Würfen sterben oft die Schwächsten, weil sie nicht genügend Milch abbekommen. Ich füttere dann mit Katzen-Aufzuchtsmilch von Beaphar zu, was vielen Kaninchen-Babys als „Anschub“ hilft. Ich vermische dazu Kondensmilch mit Wasser im Verhältnis 1:1 und rühre das Aufzuchtpulver, wie auf der Packung beschrieben, hinein. Ich habe die Aufzuchtsmilch auch schon mit Kamillentee angerührt, weil ich keine Dosenmilch im Hause hatte, und es hat ebenfalls gut funktioniert. Dazu habe ich 1 Esslöffel Aufzuchtspulver mit 2 Esslöffeln Tee verrührt. In beiden Fällen sollte die angerührte Milch körperwarm verabreicht werden. Hinterher muss den Kleinen der Bauch massiert werden, um die Verdauung anzuregen (dabei von vorne zum Schwanz hin streichen).

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In den ersten Tagen ist das Zufüttern zeitaufwändig und schwierig weil die Ersatzmilch nicht so nahrhaft ist, wie die Kaninchen-Muttermilch, die über 40% Fett enthält. Kaninchen-Babys, die gar keine Muttermilch abbekommen und nur von Aufzuchtsmilch überleben sollen, sterben daher meistens, auch wenn ich sie alle 3 – 4 Stunden füttere.

Den „Schwächlingen“, die jedoch immer mal ein wenig Muttermilch abbekommen, hilft ein Dazufüttern aber zum Überleben. Ich flöße diesen Babys in den ersten Tagen 1 – 2 Mal täglich jeweils 1 ml Aufzuchtsmilch mit einer kleinen Spritze ohne Nadel ein. Danach sind sie häufig kräftig genug, mit den stärkeren Geschwistern halbwegs mitzuhalten.
Wenn einige dann weiterhin wesentlich schwächer sind als die Wurfgeschwister, füttere ich weiter regelmäßig 1 – 2 Mal täglich jeweils 1,5 – 2,5 ml Katzen- Aufzuchtsmilch hinzu.

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Ab Mitte der 3. Woche fressen sie dann zusätzlich Heu, Haferflocken und Junior-Kaninchenfutter, so dass sie noch besser mithalten können. Auch Grünzeug fressen sie dann schon, das eigentlich für die Mutter bestimmt ist. Ich füttere davon nur sehr wenig, damit es nicht zu Blähungen und Durchfall kommt und gebe der Mutter getrennt Grünzeug, indem ich sie täglich für 2 – 3 Stunden ohne die Jungen ins Außengehege setze. Das Grünzeug, Obst und Gemüse füttere ich nicht direkt aus dem Kühlschrank, sondern lege es erst einige Zeit auf den Küchentisch, um auch so Verdauungsproblemen vorzubeugen.
Die Katzen-Aufzuchtsmilch lasse ich ab diesem Zeitpunkt völlig weg.

Ich wünsche auch Ihnen viel Erfolg!

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Ich "ernte" die Haare meiner Kaninchen meistens durch - vorsichtiges - Herauszupfen, sobald es lose wird. Auf dem ersten Foto ist Lilly ungeschoren bzw. ungezupft zu sehen. Auf dem zweiten Foto habe ich zunächst die linke Seite vollständig gezupft, um den Unterschied sichtbar zu machen:

Ungeschoren

Links_gezupft

Und so sieht die Haut unter verfilztem Fell aus, wenn man es nicht schert oder zupft, weil dann die nachwachsenden Haare in die langen, älteren Haare hinein wachsen und so die Haut nicht mehr atmen kann:

Haut


 

Hier nun die oben versprochenen Fotos einiger Nachkommen:

 

Weitere Informationen über Kaninchen und Fotos der Nachkommen, die ich behalten habe, finden Sie auch auf meiner Nebenhomepage, die sich ausschließlich mit Tieren und Tierkommunikation beschäftigt, unter dem Menüpunkt "Satinangora-Kaninchen":

www.tierkommunikation-bremen.npage.de

 

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